Nagelpilz behandeln dieses Mittel hat mir geholfen

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Nagelpilz behandeln – so müssen Sie vorgehen

Nagelpilz kann jeden treffen. Eine Ansteckung erfolgt in den meisten Fällen im Schwimmbad oder beim Sport. Oft tritt diese Erkrankung gemeinsam mit einem Hautleiden, wie beispielsweise dem Fußpilz, in Erscheinung. Mittlerweile ist eine immer größere Zahl von Menschen von dieser Erkrankung betroffen. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie sich Nagelpilz behandeln lässt. In diesem Beitrag erzähle ich dir alles was du wissen musst um den Nagelpilz bekämpfen zu können und was mir selbst geholfen hat um ihn wieder los zu werden.

Dadurch zeichnet sich Nagelpilz aus – die wichtigsten Fakten im Überblick

Bei Nagelpilz (Onychomykose) handelt es sich um eine Infektion der Finger- oder Zehennägel, welche die Nagelplatte langsam beschädigt und zerstört. Dieses Leiden stellt eine hartnäckige und leider auch häufige Erkrankung dar. In diesem Kontext ist anzumerken, dass Nagelpilz nicht von selbst abheilen kann und immer einer Behandlung bedarf. Im Rahmen der Therapie ist außerdem viel Geduld erforderlich. Von der so genannten Onychomykose sind in etwa 5,5 Prozent der Weltbevölkerung betroffen. Dabei nimmt das Leiden vor allem in den industrialisierten Staaten zu und hat hier mittlerweile den Status einer Volkskrankheit erreicht – Experten schätzen, dass in Zentral- und Westeuropa heutzutage in etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung an Nagelpilz erkrankt sind. Generell gilt auch: je älter die betreffende Person, umso wahrscheinlicher ist es, dass diese an der Onychomykose leidet.

So macht sich Nagelpilz bemerkbar

Nagelpilz macht durch charakteristische Anzeichen auf sich aufmerksam. Bei folgenden Symptomen sollten Sie so bald wie möglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, um den Nagelpilz bekämpfen zu können:

– der Nagel verliert seinen natürlichen Glanz
– die Oberfläche des Nagels verfärbt sich und erscheint leicht gelb
– es tritt Juckreiz auf
– die Nagelplatte hebt sich an

Es empfiehlt sich, nicht abzuwarten, sondern den sofort den Nagelpilz zu behandeln. Die Therapie muss dabei nicht teuer oder langwierig sein. Kommen die richtigen Mittel zur Anwendung, wirkt die Behandlung recht bald und ist auch dauerhaft wirksam.

Diese Personen haben ein erhöhtes Risiko für Nagelpilz

Besonders häufig sind Diabetiker von jenem Leiden betroffen. Begründet liegt dies in der schlechteren Durchblutung, die bei erwähnter Stoffwechselstörung auftritt. Dadurch sind die betroffenen Personen anfälliger für kleine Verletzungen, die in weiterer Folge einen Nagelpilz auslösen können. Auch wird Diabetes mit einem geschwächten Immunsystem in Verbindung gebracht. Ist die Abwehr des Organismus angeschlagen, steigt das Risiko für Fuß- und Nagelpilz. Dadurch kann sich das Leiden auch verlängern. Aus diesem Grund ist es bei Diabetikern besonders wichtig, dass sie auf Veränderungen an ihren Füßen und Nägeln achten und bei Bedarf sofort einen Hautarzt aufsuchen.

Ist Nagelpilz gefährlich?

Unbehandelt kann dieses Leiden zu einem Verlust des Nagels führen. Außerdem ist die Infektion unangenehm und kann die Lebensqualität der betroffenen Person negativ beeinflussen. Auch das Immunsystem wird durch den Pilz geschwächt – dieses ist dann nämlich ständig mit der Bekämpfung der Sporenbeschäftigt, wodurch sich dieses mitunter nicht mehr auf die Abwehr anderer Eindringlinge konzentrieren kann. Für den Körper ist dies mit erheblichem Stress verbunden, sodass Sie auf lange Sicht anfälliger für Infektionen werden. Außerdem ist anzumerken, dass Nagelpilz auch für Ihre Mitmenschen gefährlich werden kann. Dies liegt in erster Linie daran, dass das Leiden ansteckend ist. Denn oft verliert die betroffene Person schon beim Gehen oder Angreifen bestimmter Gegenstände Sporen. Wenn Sie also an jenem Pilz leiden und mit anderen Menschen unter einem Dach leben, sollten Sie unbedingt auf Hygiene achten und eigene Handtücher und Nagelscheren verwenden. Gefahr besteht vor allem dann, wenn besonders junge oder gesundheitlich angeschlagene Personen im betreffenden Haushalt wohnen. Bei ihnen dringen die Pilzsporen sehr schnell ein und können mitunter auch eine Wundrose, die einer aufwändigen Behandlung bedarf, verursachen. Aus diesem Grund sollten Sie bereits bei den ersten Anzeichen einer Infektion einen Arzt aufsuchen und den Nagelpilz behandeln lassen.

So entsteht Nagelpilz

Zu den Haupterregern, welche für die Entstehung der Infektion verantwortlich sind, gehören die Dermatophyten Trichophyton interdigitale und Trichophyton rubrum. Allerdings gibt es auch Arten von Epidermophyton und Microsporum, welche den Pilz verursachen können. Die Erreger sind vor allem in feuchten und warmen Umgebungen anzutreffen. In den meisten Fällen dringt der Pilz durch ein beschädigtes Hautgewebe in den Organismus ein und wächst von außen nach innen langsam in den Nagel vor – das Leiden kommt zumeist durch eine Verletzung des Nagels oder des Nagelbetts zustande. Schreitet die Infektion weiter fort, wird dadurch die Nagelplatte angehoben, welche sich anschließend weiß-gelblich verfärbt.

So lässt sich Nagelpilz effektiv behandeln

Am schnellsten werden Sie den Nagelpilz wieder los, wenn Sie diesen bereits im Frühstadium entdecken. Doch oft wird das Leiden erst spät diagnostiziert – viele Betroffene suchen einen Arzt erst dann auf, wenn der Pilz die Lebensqualität des Patienten schon über einen längeren Zeitraum hinweg beeinträchtigt. Dabei ist es heute relativ einfach Nagelpilz behandeln zu können- hierfür stehen den Betroffenen mehrere Mittel gegen Nagelpilz zur Verfügung.

– Behandlung mit Lacken

Die Therapie kann sowohl innerlich, durch die Einnahme von Tabletten, als auch äußerlich, mit so genannten „Anti-Pilz-Nagellacken“, erfolgen. Bei letztgenannter Variante wird einfach ein antimykotischer Lack auf die infizierte Stelle aufgepinselt. Dadurch gelangt der Wirkstoff direkt an den Pilz und kann so seine Wirkung entfalten. Diese Art der Behandlung erweist sich vor allem dann, wenn die Wachstumszone des Nagels noch nicht betroffen ist, als ausreichend. Die betreffenden Arzneimittel, mit denen sich der Nagelpilz bekämpfen lässt, sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Diesbezüglich stehen Ihnen

– wasserlösliche Lacke und
– wasserfeste Substanzen auf Polyvinyl- oder Acryl-Basis 

zur Auswahl. Wasserfeste Produkte sind den handelsüblichen Nagellacken ähnlich. Bevor Sie diese anwenden, muss die betreffende Stelle im Vorfeld jedoch aufgeraut werden. Nur so ist dafür gesorgt, dass der Wirkstoff in den Nagel eindringen kann. Allerdings sollten Sie hierbei stets darauf achten, dass sich die infektiösen Nagelspäne nicht in der Wohnung verteilen. Wenn Sie sich diese Prozedur ersparen wollen, sollten Sie sich für einen wasserlöslichen Lack entscheiden, um Ihren Nagelpilz zu behandeln. Die Substanz mit dem Inhaltsstoff Hydroxypropylchitosan (HPCH) kann den Nagel gut durchdringen und den Wirkstoff bis zum Nagelbett hin zu transportieren kann. Dieses Produkt hat außerdem den Vorteil, dass es durch seine Konsistenz die Verwendung eines Nagellackentferners überflüssig macht. Der Einsatz der beschriebenen Lacke zeigt vor allem im Anfangsstadium der Infektion eine gute und schnelle Wirkung.

– Behandlung mit Cremes

Auch durch eine Nagelpilz Creme lässt sich, wenn Sie nachhaltig Nagelpilz bekämpfen wollen, ein langfristiger Effekt erzielen. Besonders wirksam hat sich dabei eine kombinierte Behandlung mit folgenden Produkten erwiesen:

– Eine Creme aus Harnstoff, die den Nagel auflöst.
– Eine Substanz aus Bifonazol, welche Pilze abtötet.

Um den Effekt der Behandlung zu verstärken, wird der Nagel hierbei zuerst im warmen Wasser eingeweicht. Danach cremen Sie die betroffene Stelle mit der Substanz aus Harnstoff ein und schützen sie mit einem Pflaster. Nach 24 Stunden entfernen Sie dieses und waschen den Nagel abermals mit warmem Wasser ab. Die aufgeweichte Schicht können Sie dann mit einer Spatel abschaben. Diese Behandlung setzen Sie 14 Tage lang fort. Ist der betroffene Nagel komplett abgeschabt, tragen Sie auf die übrige Schicht die Creme mit Bifonazol auf.

– Dann sollten Sie zu Tabletten greifen

Ist die Nagelwachstumszone jedoch auch schon infiziert, gibt es zusätzlich Nagelpilz Tabletten zum Einnehmen, um den Pilz zu bekämpfen. Diesbezüglich ist anzumerken, dass Sie in Bezug auf die Arzneimittel ebenfalls eine große Auswahl haben. Generell werden alle Medikamente, die eingesetzt werden, um den Nagelpilz zu behandeln, unter dem Begriff „Antimykotika“ zusammengefasst. Diese Stoffe bedienen sich bei der Bekämpfung von Nagelpilz unterschiedlicher Strategien. So können diese fungizid oder auch fungistatisch wirken. Mittel erstgenannter Art töten den Pilz ab, während zweitgenannte Medikamente die Infektion am Ausbreiten hindern. Erstgenannte Stoffe erweisen sich in vielen Fällen als bessere Wahl, da sich mit diesen nicht nur lebende Bestandteile, sondern auch die Sporen vom Nagelpilz behandeln lassen. Auf diese Weise wird das Wiederaufflammen der Infektion verhindert, wodurch sich durch dieses Medikament eine Langzeitwirkung erzielen lässt.

Welche Hausmittel helfen bei Nagelpilz?

Viele Personen beschäftigen sich mit der Frage, ob es auch möglich ist, mit Hausmitteln einen Nagelpilz bekämpfen zu können. Tatsächlich gibt es mittlerweile viele Mittel, die Ihnen bei jener Erkrankung der Hornhaut Linderung verschaffen können. Diesbezüglich ist lediglich anzumerken, dass Sie im Vorfeld stets mit Ihrem Hausarzt Absprache halten sollten – es ist nämlich keine gute Idee, nur auf Hausmittel zu setzen, da sich das Leiden so nur unnötig in die Länge zieht und im ungünstigsten Fall weiter ausbreitet. Allerdings können natürliche Stoffe bei der Behandlung der Infektion unterstützend wirken und den Heilprozess beschleunigen. Folgende Mittel erweisen sich hierbei als besonders wirksam:

Alkohol: Hiermit ist nicht etwa hochprozentiger Schnaps gemeint. Denn die darin enthaltenen Aromen belasten die Haut und die Wunden nur zusätzlich. Aus diesem Grund sollten Sie zu Hausdesinfektionsmitteln greifen. Allerdings ist es nicht ratsam, diese Substanz allzu oft anzuwenden, um Nagelpilz behandeln zu können, da diese das umliegende Gewebe austrocknen und auf lange Sicht schädigen kann.

Apfelessig: Essig tötet Pilzsporen ab und stellt deshalb ein beliebtes Hausmittel zum Nagelpilz behandeln dar. Idealerweise greifen Sie hierbei zu Apfelessig – dieses enthält die pilzabtötenden Substanzen, ohne allzu aggressiv zu wirken. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, sollten Sie diesen Essig mit Wasser vermischen und anschließend drei bis fünf Mal am Tag auf den betroffenen Nagel auftragen. Alternativ ist es auch möglich, sich ein Hand- oder Fußbad aus drei Teilen Wasser und einem Teil Apfelessig zusammenzumischen. Die Säure des Essigs verhindert eine Ausbreitung der Pilzsporen und somit eine Verschlechterung des Krankheitsbildes. Aus diesem Grund eignet sich die Behandlung mit Apfelessig ausgezeichnet zur Unterstützung einer medikamentösen Therapie.

Babypuder: Das Puder wirkt austrocknend und entzieht dem Pilz somit die Lebensgrundlage. Hierzu wird die Substanz einfach auf den Nagel und die umliegende Haut aufgetragen. Allerdings ist anzumerken, dass das Babypuder auf dem Nagel selbst nur bedingt zum gewünschten Erfolg führt, da die Substanz dort nicht tief genug in die betroffenen Schichten eindringen kann. Es ist somit nicht möglich, alleine mit diesem Hausmittel den Nagelpilz behandeln zu können.

Homöpathische Mittel: Wie bereits erwähnt, ist Nagelpilz in vielen Fällen ein Anzeichen dafür, dass das Immunsystem geschwächt ist. Daher empfiehlt es sich, nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursache der Infektion zu behandeln. Hier kommt die Homöopathie ins Spiel. Gerne wird dabei auf Mittel wie Silicea und Sepia zurückgegriffen. Damit diese ihre Wirkung hinreichend entfalten können, müssen diese jedoch durch eine ausgebildete Fachkraft ausgewählt und auf die Konstitution des Patienten abgestimmt werden.

Jod: Die Substanz wird nicht nur zur Desinfektion von Wunden, sondern häufig auch zur Behandlung von Nagelpilz eingesetzt. Jod hat auf die Pilzsporen nämlich eine wachstumshemmende Wirkung und kann so die Ausbreitung der Infektion verhindern. Sie können das Mittel entweder direkt auf den Nagel auftragen oder dieses einem Fuß- oder Handbad beifügen.

Ist es möglich, Nagelpilz vorzubeugen?

Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, vorbeugende Maßnahmen zu treffen, um einer Ansteckung entgegenzuwirken. In erster Linie gilt es, Pilzinfektionen auf der Haut sofort zu behandeln. Denn auf den Zehennägeln entsteht der Nagelpilz meistens aufgrund eines nicht behandelten Fußpilzes. Aus diesem Grund lohnt es sich, bereits bei den ersten Anzeichen einer Hautinfektion oder auch bei plötzlich auftretendem Juckreiz einen Arzt aufzusuchen. Doch Nagelpilz lässt sich auch durch das Einhalten bestimmter Hygienemaßnahmen verhindern. Nicht nur, aber insbesondere Sportler und sehr aktive Menschen sollten ihre Schuhe regelmäßig desinfizieren. Denn in der feuchten und warmen Umgebung findet der Pilz optimale Lebensbedingungen. Zur Desinfektion stehen Ihnen diesbezüglich mittlerweile Sprays, die speziell für die Behandlung und Vorbeugung von Nagelpilz hergestellt wurden, zur Verfügung. Erhöhtes Infektionsrisiko besteht auch in öffentlichen Einrichtungen wie Freibädern oder Fitnessstudios. Dort sollten Sie stets Badeschuhe tragen und Ihre Füße vor und nach dem Aufenthalt im Gebäude desinfizieren. Des Weiteren ist die Verwendung eines eigenen Badetuchs unerlässlich.

Fazit

Insgesamt gesehen, lässt sich sagen, dass es heutzutage viele Wege und Medikamente gibt, um Nagelpilz zu bekämpfen. Damit eine Therapie schnell anschlägt, sollten Sie mit der Behandlung so früh wie möglich beginnen. Es hat sich ein spezieller Nagelpilz Lack als bestes Mittel gegen starken Nagelpilz für die Behandlung bewährt um den Nagelpilz behandeln zu können und gleichzeitig die besten Ergebnisse erzielen zu können.